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Weisses
Alpenschaf
Das Weisse Alpenschaf wird in der Schweiz seit der
Rassenbereinigung von 1938 gezüchtet. Es ging aus
verschiedenen Landschlägen (Wildhauser, Appenzeller,
Luzeiner, Schwyzer und Oberhaslibrienzerschafe) hervor, die
bereits 1917, dem Gründungsjahr des Schweizerischen
Schafzuchtverbandes, herdebuchmässig erfast waren. Später
wurde es durch Einkreuzungen von Merinolandschafen
(Württemberger) und Ile de France veredelt. Das Weisse
Alpenschaf ist über das gesamte Land am weitesten verbreitet
und umfasst rund 60% des Gesamtbestandes.
Es zeichnet sich durch eine sehr gute Mastfähigkeit, gute
Fleischleistung und gute Fruchtbarkeit (3 Ablammungen in 2
Jahren mit je 1.6 Lämmern) aus. |
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Braunköpfiges
Fleischschaf
Das heutige Braunköpfige Fleischschaf, die schwerste Rasse
in der Schweiz, entstand aus der Einkreuzung mit
Oxfordschafen aus England und dem Deutschen Schwarzköpfigen
Fleischschaf in unsere Landrasse.
Auch das bereits im 19. Jahrhundert gezüchtete Grabserschaf
wurde in diese Rasse integriert. Die Verbreitung des
Braunköpfigen Fleischschafes, mit einem Anteil von 10% am
Gesamtbestand, erstreckt sich insbesondere über das
Mittelland und die Voralpen. Diese Rasse zeichnet sich durch
Frohwüchsigkeit und gute Mastfähigkeit aus. Die Auen sind
saisonal, dh. lammen einmal im Jahr, meistens im Spätwinter
und bringen 1.7 lebend geborene Lämmer. |
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Schwarzbraunes
Bergschaf
Schläge
des Schwarzbraunen Bergschafes wurden bereits im 14.
Jahrhundert erwähnt. Damals war das Hauptprodukt Wolle
besonders beliebt für die Herstellung von dunklen Stoffen.
Die heutige Rasse entstand 1938 aus den Landschlägen der
Jura-, Saanen-, Simmentaler- und Frutigschafe. Das einst
spätreife Schaf mit lockerer, grober und melierter Wolle
entwickelte sich zu einem frühreifen Schaf. Die fruchtbarste
Rasse ist in der Schweizer mit ca. 13% am Gesamtbestand
vertreten. Für die hohe Fruchbarkeit sind nicht nur ein
hoher Anteil an Mehrlingsgeburten, sondern auch die
asaisonale, lang anhaltende Brunst verantwortlich. Pro Wurf
wird durchschnittlich mit 1,8 Lämmern gerechnet, jährlich
rund 2,1 Lämmer. Bezüglich Mastfähigkeit und Fleischleistung
wurden in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt,
ohne jedoch dieselbe Leistung wie die Rassen Weisses
Alpenschaf und Braunköpfiges Fleischschaf zu erreichen.
Heute werden betreffend Wolle zwei Farbschläge
unterschieden: den weitverbreiteten dunklen, beinahe
schwarzen Typ und den hellbraunen Typ "elbe" genannt.
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Walliser
Schwarznasenschaf
Das Walliser Schwarznasenschaf ist die einzige gehörnte
Rasse der Schweiz, die im Oberwallis beheimatet ist. 1884
wurde erstmals eine "schwarznasige" Rasse erwähnt. Weitere
Anzeichen deuten aber auf deren Bestehen bereits im 15.
Jahrhundert hin. Das Walliser Schwarznasenschaf mit
typischer Ramsnase, eine genügsame, spätreife Landrasse mit
grossrahmigem, massivem Wuchs ist den rauhen Bedingungen des
Gebirges besonders angepasst. Ihr Anteil am Gesamtbestand
beträgt rund 8%. Normalerweise lammen die Auen zweimal
jährlich ab und werfen 1.5 Lämmer pro Geburt. Die relativ
grobe, lange, weisse Wolle ist speziell geeignet für die
Teppichherstellung. Hinsichtlich Mastfähigkeit und
Fleischfülle ist diese Rasse den übrigen unterlegen.
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Charollais
Suisse
Der Name
Charollais Suisse entstand aus der Verdrängungskreuzung von
Weissem Alpenschaf mit französischen Charollais. Für diese
Rasse, die rund 5% des gesamten schweizerischen
Schafbestandes ausmacht, wird seit 1992 ein Herdebuch
geführt. Charollais Suisse, eine ausgesprochene Fleischrasse
mit gedrungenem Körperbau, zeichnet sich durch ausgesprochen
gute Mastfähigkeit und gute Fleischigkeit aus.Wegen des
ausgeprägten saisonalen Brunstverhaltens beschränkt sich die
Ablammzeit auf die Monate Februar und März. Aufgrund der
geringen Bewollung von reinen Charollais, genügt eine
einmalige Schur pro Jahr.
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